Typische Zusammenfassung der erdnahen und die Erdoberfläche beeinflussenden atmosphärischen Zustände und Witterungsvorgänge wärend eines längeren Zeitraumes.
Das Klima beinhaltet die Beschreibung der für einen Ort, eine Landschaft oder einen größeren Raum charakteristischen Verteilungen der häufigsten, mittleren und extremen Werte.
Das Klima eines bestimmten Standortes wird dabei jedoch nicht nur von Prozessen innerhalb der Atmosphäre, sondern viel mehr durch das Wechselspiel aller Spären der Erde (Kontinente, Meere, Atmosphäre) sowie der Sonnenaktivität geprägt.
Klima in den höheren Gebirgsbereichen oberhalb der Waldgrenze mit hoher Strahlungsintensität und UV-Strahlung.
Je nach Neigung und Ausrichtung der Hänge können starke lokale Temperatur- unterschiede auftreten.
(Matterhorn 4478) m
Anders als ein Hoch- gebirge übersteigt ein Mittelgebirge in der Regel nicht die Baumgrenze und ist in höheren Lagen auch nicht vergletschert. In Mitteleuropa liegt die Grenze zum Hochgebirge etwa bei 1000 bis 1800 m.
Auch hier können je nach Lage starke lokale Temperatur- unterschiede auftreten.
(Feldberg 1493 m)
Klima der küstennahen Gebiete, das vom ausgleichenden Einfluss der Meere geprägt ist. Aufgrund ihrer langsamen Temperaturänderung wirken die Meere wie ein Temperaturspeicher.
Charakteristisch sind relativ geringe Temperatur-unterschiede zwischen Tag und Nacht sowie Sommer und Winter. Luftfeuchtigkeit und Jahresniederhschlag sind meist hoch.